59. Eutiner Betriebsmannschaftsschießen mit hohen Ringzahlen

EutSp 14.10.2017

Evamaria Passarge und Ralf Klesny schießen 49 - Frauenteam der Stadtverwaltung gewinnt mit 278 KK-Ringe

Foto von: Wilhelm
Vorsitzender Jörg Hunke und Schirmherr Carsten Behnk mit Evamarie Passarge, dem Stadtverwaltungsteam Katrin Kniejski, Nicole Ausborn und Julia Lunau, dahinter Ralf Klesny, dann Manuela Erp und Rita Prehn (v. l.). Foto: WBO

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Ralf Klesny als bester Einzelstarter mit 49 und 140 Ringen erhielt von Jörg Hunke den „Jürgen-Klees-Gedächtnispokal“. Foto: WBO
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Aufgrund der besten zehn im lukrativen Preisschießen gewann Kai Pries den ersten Sachpreis der Eutiner Sportschützen. Foto: WBO

Eutin – Das Frauenteam Katrin Kniejski, Julia Lunau und Nicole Ausborn von der Stadtverwaltung Eutin schoss beim 59. Eutiner Betriebsmannschaftsschießen mit 278 Ringen das beste Kleinkaliberresultat. Sehr zur Freude von Bürgermeister Carsten Behnk, der als Schirmherr zusammen mit Jörg Hunke von den Eutiner Sportschützen die Siegerehrung vornahm. Bestes Männerteam der Betriebe war in diesem Jahr die Firma Tesnau bei 269 Ringen in der Besetzung Thomas Kohn, Dennis Gültzow und Dieter Stahl. Insgesamt nahmen 48 Dreierteams mit insgesamt 137 Frauen und Männer nach vier Trainingswochen auf dem Vogelberg teil, ein Rückgang von 35 Startern. Für die Jubiläumsveranstaltung in 2018 hoffen die Sportschützen auf mehr Zuspruch. Das ist nach den Worten des Vorsitzenden Jög Hunke erforderlich, um die Aufgabenvielfalt des Spezialsportvereins halten zu können.

Eutins Bürgermeister Carsten Behnk „hat die Schirmherrschaft zwar von seinen Vorgängern geerbt“ nehme diese aber gern wahr: „Die Eutiner Sportschützen aus 1954 richten im kommenden Jahr eine der ältesten Veranstaltung mit viel Zuspruch von Firmen und Feuerwehren aus. Da zeigen auch die über 70 gestifteten Sachpreise.“ Für eine Mitgliedschaft im Verein warb Jörg Hunke: „Leistungen von 49, mehrfach 48 und 47 Ringe zeigen, dass wir diese Laienschützen sofort sportlich einsetzen könnten.“

Bei den Frauen ging auch Rang zwei an die Stadtverwaltung mit 261 Ringen, gefolgt vom Gebäudemanagement SH mit 259. Carsten Behnk, „mir ist das schon fast etwas unangenehm“, durfte seiner Männermannschaft den Pokal des Teamzweiten überreichen, nur einen Zähler lag sie hinter Tesnau. Platz drei schaffte die Otto Cobobes GmbH mit 264.
Wie vor einem Jahr schossen bei den Hilfsorganisationen die Neudorder Feuerwehrvertreter Stefan Zein, Manuela Erp und Ralf Klesny exakt starke 275. Und gewannen damit vor den Wehren Gothendorf mit 273 und Groß Meinsdorf II mit 271 den Pokal.
Die Awo Eutin mit Wilhelm Boller, Rita und Volker Prehn setzte sich in der Gruppe der Vereine mit 267 wie 2016 schon gegen den DARC Funkklub (251) und die Awo II (230) durch.
Ein hohes Resultat mit 273 Ringen erreichten bei den „Spaßteams“ die Zahnarztvertreter Mick mit dem Chef Helge Mick, Manuela Erp und Ralf Klesny. Da war für den Pircher Club (261) und „Die drei Schützenbrüder“ (260) nichts zu gewinnen.
Auf fünfzig Meter erwiesen sich Evamaria Passarge vom GMSH Eutin und Ralf Klesny von der Wehr Neudorf mit 49 Zählern als Beste bei fünf Schüssen. Da Klesny in der dritten Serie besser war, erhielt er auch den „Jürgen-Klees-Wanderpokal“, dieser erinnert an die jahrzehntelangen Einsätze des verstorbenen Oberschießwartes. Ralf Klesny war es auch, der noch „Pott“ in Empfang nahm, weil er mit 15 Schüssen auf 140 Ringe kam. Fast hätten ihn diesmal Evamarie Passarge und Jörg Domann vom Pircher Club (beide 139) die Wiederholung des Sieges aus 2016 verdorben.

Schwach besucht war in diesem Jahr der Parallelwettbewerb der Luftgewehr-Auflageteams. Statt neun diesem nur fünf Interessentengruppen. Die Entscheidung fiel recht knapp mit 298,4 zu 297,3 Zählern zugunsten der Wehr Groß Meinsdorf mit Katrin und Matthias Kniejski sowie Nils Rave vor der Awo Eutin aus. Den Bronzeplatz schaffte die Wehr Eutin mit 285,3.
In der Einzelwertung ging es ähnlich eng zu, denn Wilhelm Boller hatte als Sieger mit 101,3 Ringen nur zwei Zehntel mehr als Nils Rave. Dieser gratulierte Katrin Kniejski aus derselben Mannschaft, die mit 100,8 dicht dran war.

Gut 80 Frauen und Männer erhielten neben den Pokalen und Urkunden in den unterschiedlichen Klassen Sachpreise, die traditionell von Eutiner Firmen und auch von teilnehmenden Teams gestiftet werden. Umkämpft waren die wertvollen Sonderpreise der Sportschützen im Wettbewerb „Die beste Zehn gewinnt“. Unter 74 Startern schoss Kai Pries eine Traumzehn mit dem elektronisch gemessenen Wert vier. Mit dem bloßen Auge war diese vom Teiler sechs durch Klaus-Peter Lundius und acht von Ralf Klesny kaum zu unterscheiden.

Wilhelm Boller
Pressewart

 

Druck am: 16.07.2018, 18:07 Uhr
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