Satzung der Eutiner Sportschützen in der Fassung des 3. Nachtrages vom 3.3.2006

§ 1

Name, Sitz

Der Verein führt den Namen „Eutiner Sportschützen von 1954 e.V.“ und hat seinen Sitz in Eutin. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Eutin eingetragen.

§ 2

Zweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der geltenden Steuergesetze und der Gemeinnützigkeitsverordnung und will insbesondere den Schießsport pflegen und fördern. Er bekennt sich zu den Aufgaben und Zielen des Landessportverbandes und des Deutschen Schützenbundes. Der Verein ist konfessionell und parteipolitisch ungebunden.

(2) Die vorhandene Jugendabteilung nennt sich „Jugendgruppe der Eutiner Sportschützen von 1954 e.V.“ und erstrebt als anerkannte Jugendpflegeorganisation eine Zusammenarbeit mit anderen Jugendverbänden und Jugendringen. Sie bezweckt die freiwillige selbständige Übernahme und Ausführung von Aufgaben der Jugendhilfe.

(3) Die Aufgaben des Jugendbereiches werden von der Jugendgruppe wahrgenommen. Über ihr zufließende Mittel entscheidet sie selbständig. Sie wird gegenüber dem Vorstand durch den von ihr zu wählenden Jugendsprecher vertreten. Einzelheiten über den Aufbau und die Tätigkeit dieser Gruppe werden in einer Jugendordnung festgelegt. Diese wird von der Jugendgruppe beschlossen und von der Mitgliederversammlung bestätigt.

§ 3

Mitgliedschaft

(1) Der Verein besteht aus:

    1. ordentlichen Mitgliedern,
    2.  jugendlichen Mitgliedern ab 10. Lebensjahr,
    3.  Ehrenmitgliedern (§ 6).
  1.  

(2) Die Mitgliedschaft zu a) und b) wird durch schriftliche Anmeldung und Aufnahme erworben. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung ist Einspruch an die Mitgliederversammlung möglich.

(3) Jugendliche haben das Einverständnis der Erziehungsberechtigten nachzuweisen. Angehörige der Jugendgruppe erwerben mit Vollendung des 18. Lebensjahres ohne besonderes Aufnahmeverfahren die ordentliche Mitgliedschaft.

§ 4

Beitrag und Verwendung der Mittel

(1) Jedes Vereinsmitglied hat einen Monatsbeitrag zu zahlen, dessen Höhe jeweils in der Jahreshauptversammlung festgesetzt wird. Die Beiträge sind monatlich im Voraus zu zahlen.

Die Mitgliederversammlung kann die Entrichtung einer Aufnahmegebühr beschließen.

(2) Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

(3) Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigen.

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Austritt: Der Austritt eines Mitgliedes aus dem Verein hat schriftlich dem Vorstand gegenüber mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Kalendervierteljahres zu erfolgen. Nach Bekanntwerden eines Todesfalles nimmt der Verein die Löschung zum Ende eines Kalendervierteljahres vor.

(2) Ausschluss: Durch den Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied in folgenden Fällen ausgeschlossen werden:

  1.  

(3) Der Auszuschließende ist vorher zu hören und kann seine Ausführungen schriftlich dem Vorstand oder dem Vorsitzenden vortragen. Der Beschluss über den Ausschluss eines Mitgliedes ist mit Begründung dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzusenden. Gegen den Beschluss über den Ausschluss steht dem Ausgeschlossenen innerhalb einer Woche nach Zustellung das Recht der Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Die Berufungsschrift ist an den Vorsitzenden zu richten.

(4) Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Rechte und Pflichten des auszuschließenden Mitgliedes. Bei Austritt und Ausschluss aus dem Verein besteht kein Anspruch auf das Vereinsvermögen.     

§ 6

Ehrenmitglieder

Mitglieder, die sich um den Verein besondere Verdienste oder das Schützenwesen im Allgemeinen erworben haben, können auf Lebensdauer zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ihre Ernennung erfolgt durch den Vorstand. Sie haben die gleichen Rechte wie die ordentlichen Mitglieder. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

§ 7

Organe

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8

Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in den ersten vier Monaten des Kalender-jahres statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vorstand bei Bedarf einberufen. Sie sind ebenfalls einzuberufen aufgrund eines Antrages von mindestens ¼ der ordentlichen Mitglieder, wobei der Zweck und die Gründe genannt werden müssen.

(2) Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand mindestens 14 Tage vorher durch Bekanntgabe der Tagesordnung in der Presse oder durch persönliche Einladung an die Mitglieder bekannt zu geben

(3) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einberufung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.           

(4) Bei Beschlüssen der Versammlung entscheidet, soweit nicht die Satzung für besondere Fälle etwas anderes bestimmt, die einfache Stimmenmehrheit. Die Abstimmungen erfolgen, falls nicht etwas anderes bestimmt ist, durch Handaufheben.

(5) Jugendliche Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres haben kein Stimmrecht.

(6) Die Mitgliederversammlung ist zuständig:

    • zur Wahl des Vorstandes sowie für seine Enthebung und zur Wahl der zwei Kassenprüfer,
    • zur Abänderung und Ergänzung der Satzung,
    • zur Prüfung des Rechenschaftsberichtes und Entlastung des Vorstandes,
    • zur Entscheidung über die Berufung gegen dauernde Ausschlüsse aus dem Verein,
    • zum An- und Verkauf, zur Verpfändung oder Verpachtung von Grundvermögen des Vereins, zur Aufnahme von Hypotheken und Darlehen,
    • zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

(7) Zur Auflösung des Vereins und zur Enthebung des Vorstandes ist eine ¾ Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich.

(8) Weitere Regelungen können in einer Geschäftsordnung für die Mitgliederversammlung getroffen werden.

§ 9

Vorstand

(1) a) Der Gesamtvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

            – Vorsitzender,

            – stellvertretender Vorsitzender,

            – Schriftführer,

            – Schatzmeister,

            – Pressewart,

            – stellvertretender Schriftführer,

            – stellvertretender Schatzmeister,

            – Oberschießwart,

            – Jugendwart,

            – stellvertretender Jugendwart,

            – bis zu 6 Schießwarte, deren Funktionen der Vorstand festlegt,

            – Damenleiterin, die von der Damenabteilung gewählt wird,

            – Jugendsprecher, der von der Jugendgruppe gewählt wird.

        b) Vertretungsberechtigter Vorstand:

            Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, sein Stell-

            vertreter, der Schriftführer und der Schatzmeister. Zur Vertretung sind jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich befugt. Für bestimmte Aufgaben erteilt der

            Vorstand Einzelbefugnisse.
 

(2) Alle Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Für die vor Ablauf ihrer Amtszeit ausscheidenden Vorstandsmitglieder ist auf der nächsten Mitglieder-versammlung eine Ersatzwahl vorzunehmen.

(3) Misstrauensanträge gegen den Vorstand oder einzelnen Vorstandsmitgliedern können von jedem Mitglied eine Woche vor einer ordentlichen Mitgliederversammlung an den Vorsitzenden eingereicht werden. Über die Ablehnung oder Annahme mit evtl. Abwahl entscheidet die 2/3-Mehrheit der Mitgliederversammlung.

§ 10

Vereinsvermögen

Das Vereinsvermögen darf nicht verteilt werden. Bei Auflösung oder Wegfall seines bisherigen Zweckes stellt der Vorstand das Vereinsvermögen nach Abzug der bestehenden Verpflichtungen der Stadt Eutin für sportliche oder mildtätige Zwecke zur Verfügung. Das Vermögen der Jugendgruppe muss dabei weiterhin Zwecken der Jugendhilfe zur Verfügung gestellt werden.

§ 11

Vermögensverwaltung

Die Verwaltung des Vereinsvermögens obliegt dem Vorstand. Die Kassen- und Buchführung hat nach kaufmännischen Grundsätzen zu geschehen. Sie kann nur nach dem jährlich aufzustellenden Haushaltsplan erfolgen. Zur Überprüfung werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung jährlich zwei Kassenprüfer gewählt, die die Entlastung beantragen.  

§ 12

Satzungsänderungen

Zur Änderung dieser Satzung ist mindestens eine 2/3-Stimmenmehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich. Außerdem muss der Punkt „Satzungsänderung“ auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung gestanden haben.

§ 13

Sprachregelung

Im Satzungstext vorhandene Bezeichnungen in männlicher Sprachform sind in weiblicher Sprachform entsprechend anzuwenden.

Eutin, 4. März 2006

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Die aktuelle Fassung wird hiermit festgestellt.

Jörg Hunke                             Christian Klees                       Frauke Objartel

Vorsitzender                           stellv. Vorsitzender                 Schriftführerin